Apfel – Mispelessig

 

250 mlApfel-Mispelessig
5% Säure
reiner Gärungsessig mit Vollfruchtauszügen

Synonym:

Botanisch: Mespilus germanica

Deutsche Mispel, Mispelche, Asperl, Aschperln, Eschperl, Hesperl, Hespelein, Dürgen, Dörrlitzen, Dürrlitzen, Hundsärsch, "trockene Flechten", Nespeln. Manchmal wird sie auch Nispel (von N'spero) oder Nespoli genannt.

Der Gattungsname Mespilus stammt aus dem Lateinischen. Zu Zeiten der Römer wurden bereits großflächige Mispelkulturen angelegt, wie sie heute noch in Vorderasien existieren, woher die Mispel ursprünglich stammt. Bereits bei den Griechen war die Mispel bekannt, der Baum wurde Mespile, die Frucht Mespilon genannt. Der Name ist jedoch in beiden altertümlichen Sprachen ein Fremdwort unbekannter Herkunft.

Geschmack:

Süßlich, Kletzen-birnenartig, leicht adstringierend, mit allen Geschmacksnuancen der Mispel 

Inhaltsstoffe:

Pektin, Fruchtsäuren, Gerbstoff (Tannin), Zucker, Bor, Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor.

Wissenswertes:

Kaum jemand weiß noch etwas mit dem Namen und der Frucht anzufangen, obwohl die Mispelfrüchte im Mittelalter begehrt waren und in Klostergärten gezüchtet wurden. Wie bei einigen anderen Wildfrüchten ist auch bei den Mispeln der Frost wichtig. Er macht die rohen Früchte erst genießbar. Vorher sind sie hart und zusammenziehend, durch die Kälte und anschließende Lagerung werden sie teigig-weich und schmecken aromatisch und leicht sauer. 

Im Gegensatz zu anderen Obstarten ist der Rohgenuss der Mispel weniger anzuraten. Er ist zwar möglich, aber das Fruchtfleisch nützt man mit seinem süß-sauren Geschmack besser für die Weiterverarbeitung.

Der Mispel sagt man nach, beim Cholesterinspiegel ausgleichend zu wirken, die Verkalkung zu verlangsamen und bei Magen-Darm-Problemen zu helfen.Das Fruchtfleisch der Mispel enthält zudem Vitamin A, Vitamin B2 und viel Kalium.

Passt gut zu:

Gut geeignet für Kartoffel-, Tomaten- und Käsesalate, sowie für Soßen zu deftigem Fleisch